ich
ich bin thomas block-deponte, fotografie aus potsdam. meine fotografie ist ein stiller dialog mit der welt, meiner welt. ich verstehe sie als philosophische gegenwart – als versuch, dem sichtbaren seine verborgenen bedeutungen zu entlocken und im alltäglichen das wesentliche zu finden.
mich faszinieren die kleinen dinge: ein lichtreflex am rande der wahrnehmung, eine spur von zeit auf einer oberfläche, ein moment, das FAST übersehen worden wäre. in diesen details liegt für mich wahrheit. meine meist schwarz-weißen arbeiten sind bewusst reduziert, um raum für gedanken, erinnerungen und innere bilder zu lassen.
fotografen wie sebastiäo salgado, vivien maier und josef sudek haben meinen blick mit geprägt, auf dem weg zu meinem. ihre tiefe, ihre geduld und ihre achtung vor dem unspektakulären. ich glaube, dass ein bild nicht laut sein muss um nachzuhallen. es genügt, wenn es innehält, fragen stellt und den betrachter für einen augenblick aus der zeit löst.